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Hochvakuum-Beschichtung
Mit modernen Hochvakuum-PVD-Anlagen können ebene und nicht-ebene Substrate
mit metallischen, halbleitenden oder isolierenden Werkstoffen in kleinen und
mittleren Serien beschichtet werden.
Besonders eignet sich die PVD-Beschichtung
zum:
- Metallisieren von Keramik, z. B.
für Leitbahnen und elektrische Kontakte
- Metallisieren von Gläsern,
z. B. für lötfähige Verbindungen
- Beschichten von Folien, z. B. für
elektrische Funktionsschichten
Die maximale Substratgröße ist dabei
8 x 8 cm2, wobei pro Vakuumzyklus bis zu 6 Substrate beschichtet
werden können.
Als Depositionsmethoden stehen
zur Verfügung:
- DC-Magnetron-Sputtern, z. B. für
CrNi, Ni, Mo, W
- RF-Magnetron-Sputtern, z. B. für
SiO2
- thermisches Verdampfen, z. B. für
Au, Ag, Al
- Flash-Verdampfen für chemische
Verbindungen und Legierungen
Prozeßbegleitende Meßtechnik
z. B. zur Bestimmung von Schichtdicke und elektrischen Eigenschaften dient
zur Qualitätssicherung.
Alle Substrate können vor der
Beschichtung in situ zur Reinigung der Oberfläche mit
inversem Sputterätzen behandelt werden. Diese Vorbehandlung
gewährleistet eine gute Haftfestigkeit der Schichten.
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